Bei gutem Wetter ist der Himmel über Werfenweng nicht nur wunderbar blau, sondern auch voller bunter Tupfer. Über dem Tal ziehen nämlich viele Paraglider ihre Kreise. In sanften Kurven gleiten sie lautlos dahin, bis sie schließlich auf der Wiese am Ortsrand landen. 

Dass der kleine Ort im Pongau zu einem wahren Hot-Spot der Gleitschirmfliegerei geworden ist, hat gleich mehrere gute Gründe. Der Ort liegt am Talschluss, auf drei Seiten von steilen Felswänden eingerahmt und so vor allzu starken Winden geschützt. Das schafft ein Mikroklima mit stabiler und verlässlicher Thermik, die ganz entscheidend ist für die Flugdauer. Vor allem in den Sommermonaten gibt es zudem thermische Aufwinde, durch die sich die Flugdauer erheblich verlängern lässt. Doch auch die bequeme Erreichbarkeit der Startwiese auf dem 1840 Meter hohen Bischling ist ein Grund dafür, dass es so viele Gleitschirmflieger nach Werfenweg zieht: Kaum fünf Minuten zu Fuß sind es von der Landewiese zur Talstation der Ikarus-Bergbahn, mit der die flach abfallende Startwiese auf der Bischlingshöhe in weniger als zehn Minuten erreicht ist. Dadurch kommen die Paraglide-Piloten hier auf deutlich mehr Flüge am Tag als anderswo.

Sepp von Austriafly

Ein Tandemflug ist wohl die Möglichkeit, wenn man herausfinden möchte, ob Gleitschirmfliegen zum neuen Hobby werden könnte. Ein solches Schnupper-Erlebnis bietet Josef „Sepp“ Rebernig, einer der erfahrensten Gleitschirmpiloten Österreichs. Gemeinsam mit seinem Bruder Stefan betreibt er in Werfenweng die Flugschule Austriafly, seit rund 25 Jahren führt er Neulinge in die Geheimnisse des Paraglidens ein.

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